Es geht weiter: Lieblingsoutfit für die letzten Sonnenstrahlen

Es war einmal…vor langer langer Zeit…

Vielleicht sollte ich so diesen neuen Blogbeitrag beginnen. Aber ich möchte mich nicht damit abfinden, dass „Buntkind“ Geschichte ist. Der letzte Beitrag ist nun schon vier Monate her. Vermutlich habe ich den Aufwand, einen eigenen Blog zu führen und aktiv zu halten unterschätzt.
Das letzte Semester meines Studiums dauerte zwar nicht besonders lange, war aber so voll gepackt mit Vorlesungen, Praktika und Prüfungen, dass ich zu kaum etwas anderem gekommen bin. Auf Grund dessen, musste ich auch meine Schreib-Leidenschaft hinten anstellen, was sehr deprimierend war, hatte ich doch grade erst den Schritt getan, mir einen eigenen Blog aufzubauen.

Aber genug der Melancholie. Es geht wieder los!

Passend zu den letzten wärmenden Sonnenstrahlen, ist hier eines meiner derzeitigen Lieblingsoutfits.

14732600156111

Durch die Kombination von knalligen Farben und Erdtönen, kann es einerseits mit dem Spätsommer um die Wette strahlen, andererseits ist es auch ein leichter Herbstlook und wartet quasi nur auf die kommende Jahreszeit mit all ihren warmen Farben.

Dazu passt auch, dass es durch viele Kombinationsmöglichkeiten ein perfektes „Übergangsoutfit“ ist, was, wie ich finde, oft sehr schwer zu finden ist.

 

14732602313381
Mit offenen Schuhen (ich liebe meine Birkenstocks dazu) ist es noch wunderbar luftig. Kombiniert man die Tunika jedoch mit Chelsea Boots (wie zB. die cognacfarbenen von Görtz) und einer Jeansjacke oder einem Cardigan, ist man für die ersten stärkeren Herbstwinde perfekt gewappnet. Für einen Abendspaziergang einfach in Strumpfhosen oder Leggings schlüpfen und die kühlen Temperaturen können einem nichts mehr anhaben.

 

 

 

 

14736148532641
Als passendes Accessoire liebe ich diese wunderschöne Holzkette, ein Erbstück meiner Mutter. Sie ist schlicht, aber unterstützt den afrikanischen Charakter der Tunika.
Generell würde ich zu schlichten Accessoires greifen, um den kräftigen Farben und Mustern der Tunika Raum zu geben und das Outfit nicht zu überladen.

 

Mit all den Kombinationsmöglichkeiten und der Tunika als Key-Piece, ist man immer gut angezogen. Gleichzeitig fühlt man sich durch die Farben und den leichten Stoff so frei, dass man am liebsten unter den Strahlen der Spätsommersonne durch das nächste Kornfeld laufen möchte.

Tunika: Asos (die Tunika ist sogar gerade im Sale!)
Chelsea Boots: Görtz (die gleichen gibt es nicht mehr, aber eine hübsche Alternative findet ihr hier)

 

Advertisements

Cropped hier, cropped da – wenn Problemzonen zum Trend werden

Neue Saison, neue Trends. Normalerweise machen die Frühjahrs- und Sommerkollektionen Lust auf Freiheit, Urlaub und neue textile Variationen. Davon ist in diesem Frühling nicht viel zu spüren.

IMG_20160505_104508[1]

An Models sieht die Cropped Flare toll aus, aber was ist mit den anderen Frauen?

Genügte es nicht, dass Crop Tops letzten Sommer die Problemzone Bauch schamlos zur Schau stellten? Jetzt setzt sich dieser Trend in der Beinbekleidung durch.
Es war ja abzusehen, dass die Schlaghose früher oder später wieder „en vogue“ kommt, quetschte frau sich doch Jahre lang in die immer enger werdenden Röhrenjeans. Schlaghosen zwicken nicht, besitzen oft einen bequem hohen Bund und verlängern optisch das Bein. So weit, so gut. Aber muss sie unbedingt am Saum abgeschnitten und dadurch in die sogenannte „cropped flare“ überführt werden?
Für Modemagazine und Fashion Blogger gilt diese Neuheit als das absolute Must-Have der Saison. Stehen tut sie allerdings meiner Meinung nach, nur den langbeinigen Models der Frauenwelt.

Würde das neue Design kurz über der Fessel enden, würden die Beine schlanker erscheinen, doch der Saum der meisten Cropped Flares befindet sich im unteren Drittel der Wade. Dadurch wird diese betont und Frauen ohne Modelmaße sehen aus als hätten sie Elefanten-Beine. Nur High Heels schaffen es, diese zu kaschieren. Aber mal ehrlich, welche Frau meistert ihren Alltag auf derart hohen Absätzen, ohne schmerzhaft das Gesicht zu verziehen? Da bleiben die sommerlichen Freiheitsgefühle auf der Strecke.

Jetzt stehen also Winterpölsterchen und Waden im Fokus. Nicht sehr vorteilhaft, falls man nicht Karlie Kloss oder Gigi Hadid heißt. Bleibt zu hoffen, dass die Schnelllebigkeit der Mode einmal etwas Positives bewirkt, dieser unschöne Trend bald wieder in den Modearchiven verstaubt und kein Designer ihn dort wiederfindet.

Übergangsjacke geht schön!

Übergangsjacke ist ein wirklich unattraktives Wort – meiner Meinung nach. Es hört sich so gezwungen an. Wie etwas, das man eigentlich nicht haben möchte, aber leider trotzdem braucht. Und dann benötigt man es nicht mal lange, sondern eben nur für den Übergang – es ist nichts Ganzes und nichts Halbes.

Zum Glück ist die neue Übergangsjacke in meinem Schrank genau das Gegenteil. Bei dem neuen Schmuckstück handelt es sich um einen khaki farbigen leichten Frühlingsparka, verziert mit roten und weißen Farbspritzern. So, als würde man grade vom Streichen der neuen Wohnung kommen. Ich liebe diese Form des Used-Look. Wie oft werde ich gefragt: „Wow, hast du das selbst gemacht?“. Vielleicht sollte ich mir angewöhnen, die Frage zu bejahen. Immerhin habe ich ihn „selbst gekauft“.

1461260712217[1]

Neben dem tollen Design, ist der Parka auch perfekt für die ersten wärmenden Sonnenstrahlen. Er ist nicht zu warm und bietet dennoch genug Schutz gegen die morgendliche Kälte auf dem Weg zur Uni. Außerdem hält die Kapuze auch ein paar verirrten Regentropfen stand. Besonders praktisch finde ich die Regulierung der Taille, die super über ein Band in einem eingenähten Tunnel funktioniert.
Einziger Nachteil sind die aufgesteppten Taschen, die leider geschlossen sind und daher nicht benutzt werden können.

Allerdings hat der Preis diesen kleinen Nachteil wettgemacht. Ich habe den Parka beim Vero Moda Lagerverkauf für nur 40 Euro erstanden!
Diese Kollektionsverkäufe werden in regelmäßigen Abständen in Köln veranstaltet und sind unbedingt einen Besuch wert. Man findet viele Teile der aktuellen, aber auch einmalige Musterteile der alten und noch kommenden Kollektionen.
Die nächsten Lagerverkäufe findet ihr hier.

Vermutlich war mein neuer Parka eines der Einzelteile, weshalb ich ihn leider nicht im Vero Moda Online Shop finden kann. Hier habe ich einen ähnlichen heraus gesucht. Man muss ihn nur noch mit Farbe besprenkeln und schon hat man den gleichen Effekt, sogar mit persönlichem Design.

Der neue Parka ist so individuell und praktisch, dass er die perfekte Übergangsjacke darstellt und den unattraktiven Beigeschmack dieser Jackenart deutlich vermindert. Ich liebe ihn jetzt schon!

Obsession: Kokoswasser

Die Tage werden wieder wärmer und der Kirschbaum neben der Uni blüht in strahlendem rosa. Endlich keine roten Winternasen und Minusgrade mehr. Der Frühling ist da!

Jedes Jahr zu dieser Zeit bekomme ich Lust auf Shorts und FlipFlops, Cocktailsschlürfen an warmen Sommerabenden und Urlaub. Während meines letzten Sehnsuchtsanfall, bummelte ich durch die Stadt und stieß im dm auf den neuen Kokos-Drink der Hausmarke „dm Bio“. Kokoswasser war ein fester Bestandteil während meiner letzten Australienreise und das Fernweh überkam mich wie eine Welle. Also eingepackt und mitgenommen!

IMG_20160407_174437[1]

Nun probiere ich seit ein paar Tagen verschiedenste Kreationen auf Basis des Kokos-Drinks aus und bin begeistert. Alle Variationen schmecken wunderbar frisch und rufen nach Sommer.

Meine bisherigen Favoriten:

Rosa wie Kirschblüten:

etwas Kokosdrink
eine Banane
eine Hand voll Himbeeren

Hellgelb wie Osterglocken:

etwas Kokosdrink
etwas Buttermilch
eine Banane
ein halber Teelöffel Zimt
etwas frisch geriebene Vanilleschote

Die Mischverhältnisse können variieren. Am besten man probiert es einfach aus.
Alle Zutaten gut pürieren!

Die Smoothies sind ein wunderbarer Snack und schaffen Abhilfe bei unbändiger Lust auf Schokolade. Die erfrischenden Kreationen passen perfekt zu den ersten Sonnenstrahlen und lassen den Sommer ganz nah erscheinen.

Musikverliebt – So schön lebensnah ist das Debutalbum von AnnenMayKantereit

„AnnenMayWas?“ Diese Zeiten sind vorbei. Mittlerweile kennt fast jeder den vollständigen Namen des Kölner Quartetts. Die Newcomer sind  in aller Munde, spätestens seit dem 18. März, an dem das Debutalbum „Alles nix Konkretes“ veröffentlicht wurde und es prompt die Nummer eins der deutschen Albumcharts erklomm. Songs wie „Pocahontas“, „Oft gefragt“ und „21, 22, 23“ sind aus dem Radio nicht mehr wegzudenken – zu  Recht.

Sänger Henning May besingt das Leben seiner Generation, das geprägt ist durch Liebe, Kummer, Freundschaft und die Studienzeit.
Es geht um generelle, teilweise banal wirkende Dinge, die die Fans der Rockband gleichermaßen betreffen, jedoch alle „nix Konkretes“ sind. Doch genau damit treffen die Musiker den Zeitgeist und die Herzen einer ganzen Generation. Die Bandgründer Henning May, Christopher Annen und Severin Kantereit sind selbst alle Anfang 20 und dadurch so authentisch, dass sich Millionen Heranwachsender mit Zeilen wie „Und du und deine Freunde, ihr seid alle am studieren und du wartest drauf, dass irgendwas passiert“ identifizieren können. Hinzu kommen die kurzweiligen, leicht rockigen Melodien und die einzigartige raue Stimme Mays, die man einem schmalen Kerl wie ihm gar nicht zutraut. Das alles macht das Quartett unwiderstehlich und es ist schwer, beim Hören des neuen Albums nicht alles um sich herum zu vergessen.

So scheint es Vielen zu gehen, denn die meisten Konzerte der diesjährigen Tour sind bereits ausverkauft. Trotz dieses schnellen Erfolgs, der AnnenMayKantereit von der Straßenmusik an die Spitze der Albumcharts beförderte, wirken die Jungs durch und durch bodenständig. Fleißig betonen sie immer wieder, dass sie bloß sie selbst seien und nur die Musik machen, die ihnen am besten gefalle. Diese Einstellung macht sie von Grund auf sympathisch. Sie wirken wie die Freunde von nebenan, die die gleichen Probleme und Sorgen, aber auch die gleiche Freude am Leben haben wie man selbst.

Die Songs scheinen wie moderne Gedichte, ermutigen dazu, man selbst zu sein und das Leben so zu nehmen, wie es kommt. Besonders wegen dieser lebensnahen Texte gehört die neue Platte „Alles nix Konkretes“ definitiv in das Regal jedes Mitglieds der Zwanziger.

Also kaufen und träumen!

Überzeugende Einfachheit

Pünktlich zum Osterfrühstück: Scones selber machen

Manche Dinge sind so einfach, dass sie schon wieder genial sind. Zwangsläufig fragt man sich: „Warum habe ich das nicht schon früher gemacht?“

Genau dieser Gedanke blitzte durch meinen Kopf, als ich bei einer guten Freundin zum Frühstück eingeladen war und sie diese wunderbaren Weckchen aus dem Ofen zauberte. So warm und frisch waren sie perfekt um gut und glücklich in den Tag zu starten! Als meine Freundin mir dann noch das einfache Rezept verriet, war ich so begeistert, dass ich die kleinen süßen Brötchen gleich am nächsten Tag nachbuk.

IMG_20160325_184207[1]

Hier das Rezept:

Zutaten:

150 g Quark
4 EL Milch
8 EL Öl
300 g Mehl
1 Ei
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
1Päckchen Backpulver
50 Gramm Zucker
eventuell ein Eigelb

Eine Hand voll Rosinen/ Nüsse/ Schokotropfen usw., je nachdem welche Art Weckchen gebacken werden sollen.

Zubereitung:

Alle Zutaten, bis auf das Eigelb, zu einem Quark-Öl-Teig kneten und anschließend zu kleinen Kugeln formen. Falls der Teig an den Händen kleben sollte, einfach noch etwas mehr Mehl hinzufügen. Die Kugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und sie im Ofen bei Umluft (ca. 160 °C) etwa 20 Minuten backen. Vor dem Backen können sie noch mit Eigelb bestrichen werden, was ich persönlich jedoch nicht für nötig halte.
Sobald die Weckchen eine goldgelbe Farbe annehmen sind sie fertig!

IMG_20160325_184514[1]

Grade weil sie so einfach und vielseitig zuzubereiten sind, bin ich von den Scones sehr begeistert. Sie machen trotz (oder gerade wegen) ihrer Einfachheit viel her und sind eine Bereicherung für jedes Frühstück. Am besten schmecken sie frisch und warm direkt aus dem Ofen.

Guten Appetit und frohe Ostern!

 

 

 

Die neue Alte

Flohmarktshopping: Alte Klamotten neu entdecken!

Wofür sind Flohmärkte eigentlich da? Um sich von Kleiderschrankleichen zu trennen, die Kasse aufzubessern und um Dinge, bei denen man endlich eingesehen hat, dass sie keinen Nutzen bringen, loszuwerden.

Vermutlich gibt es noch viele andere Gründe für Flohmärkte. Sie alle tragen aber zu dem bestimmten Charme bei, mit dem Flohmärkte ihre Besucher locken. Endlos durch die kleinen Stände stöbern, Schnäppchen jagen und alte Schätze aus vergangenen Zeiten finden.

So kam auch meine neue, obwohl ich besser alte sagen sollte, Lederjacke zu mir. Sie war allerdings ein Fundstück auf einem etwas anderen Flohmarkt, aber dazu später mehr.

IMG_20160321_170222[1]

gefunden bei VinoKilo: Opas Lederjacke

Sie ist einfach perfekt: erstaunlich gut erhaltenes beiges Wildleder, Bündchen an Saum und Ärmeln und eine süßen kleine Knopfreihe, die in der Taille beginnt. Das Revers ist aus dem gleichen Design und Material wie der Saum und liegt weich am Körper. Am besten gefallen mir aber Form und Verzierungen der Jacke. Die schwarzen Dreiecke auf dem hellen Grund erinnern an ein Inkamuster und verleihen der Jacke einen ganz leichten Hippietouch.

Außerdem liebe ich einfach oversized! Diese Passform bietet so viele Tragemöglichkeiten und versteckt jede Problemstelle, so dass man sich rundum wohlfühlt.

1458685534930[1]
Ich kann mir die Jacke sehr gut als Eyecatcher auf einer schlichten Jeans mit einem Basic T-Shirt und Boots vorstellen, aber genau so gut auf einem „Kleinen Schwarzen“, kombiniert mit Clutch und High-Heels. Sie ist so vielseitig einsetzbar und funktioniert sowohl lässig, als auch schick!

Fundort des neuen Schätzchens war der Vintagekilosale, ein Pop-Up Event, dass diesen Monat erstmals in Köln im Odonien stattfand. Rund zwei Tonnen Vintage Klamotten wurden an zwei Tagen zum Verkauf freigegeben. Dabei bezahlte man nicht pro Stück, sondern pro Kilo, wodurch auch meine Jacke ein richtiges Schnäppchen war! Bei Flohmarktatmosphäre, Wein und Fingerfood, konnte man durch die vielen Klamotten stöbern und neue Lieblingsteile finden. So zumindest in der Theorie. Auf das Event waren so viele junge Leute aufmerksam geworden, dass es sich eher um kleine Klamottenkämpfe als um entspanntes Stöbern handelte.

In Anbetracht meiner neuen Jacke, hat sich der Besuch aber auf jeden Fall gelohnt!
Hoffentlich war der „VinoKilo“ nicht zum letzten Mal in Köln und vielleicht ist das nächste Mal die große Hypewelle auch etwas abgeschwächt und man kann wirklich entspannt shoppen.